Schlaganfallvorsorge (Halsschlagaderabklärung)

Die Carotis (latinisierte Form; auch nach der älteren griechischen καρωτίς Karotis, Pl. Karotiden; v. καρώδης karódis = betäubt - vom Symptom beim Druck auf diese Arterien) oder voll­ständig Arteria carotis communis ist die gemein­same Kopf­schlag­ader. Wegen Ihres Verlaufs im Hals wird sie viel­fach auch als Hals­schlag­ader bezeichnet. Sie ver­läuft in der Tiefe der so­genann­ten Drossel­rinne, Speise- und Luft­röhre be­gleitend vom Brust­ein­gang zum Kopf. Im Hals­bereich lässt sich ihr Puls leicht ertasten.

Erkrankung

Häufigste Erkrankung der Arteria carotis ist eine arterio­sklero­tisch bedingte Gefäß­verengung. Diese liegt aus hämo­dynamischen Gründen in der Mehr­zahl der Fälle im Bereich der Carotis­bifur­kation, also im Bereich der Auf­teilung in Arteria carotis interna und Arteria carotis externa. Risiko­faktoren sind Nikotin, Hyper­cholesterin­ämie, Blut­hoch­druck und männ­liches Geschlecht. Diese Erkrankung erhöht das Schlag­anfalls­risiko, so dass hier bei ent­sprechendem Schwere­grad eine Opera­tion (Thromben­darteri­ektomie) oder eine Stentangio­plastie durch­geführt werden. Hierbei gilt, dass für die Stentangio­plastie im Gegen­satz zur Endarteri­ektomie keine Lang­zeit­ergebnisse vor­liegen.

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